| Breite x Länge x Höhe | |
| Grundfläche | 16 qm |
| Kaninchenzahl | 4 |
| Bauzeit | 1 Woche harte Arbeit |
| Baukosten | etwa 600 Euro |
| olivia.maag@t-online.de | |
| Homepage | - |
Die Bewohner:
Bodmin, Smilla, Hijack, Lizzie
Das Gehege ist insgesamt 16qm, davon 10qm 'freistehend' und 6qm in die Büsche
integriert, so dass immer Schatten da ist. Auf den Bildern kann man gut
sehen, was das integrieren für eine Arbeit war :-(( Aber es hat sich ja
gelohnt.
Es ist nur 1m hoch und unter den Büschen nur 80cm, aber ich muss auch
fast nie rein. Da es direkt auf dem (ehemaligen!) Rasen gebaut ist, gehen
die Köttel nach dem Regen direkt in die Erde, saubermachen muss ich nur so
ca. 1mal im Monat (mit einem kleinen Handrechen und Eimer).
Einrichtung:
Ein großes, isoliertes Haupthaus mit Rampe ins Gehege (Zugang immer
offen). Hier spielt sich im Winter das Hauptgeschehen ab und es ist einfach
sauberzuhalten und zu erreichen.
Ein kleineres, isoliertes Haus im Gehege, selten benutzt und weitere
kleine Häuschen 'nur so zum Spielen'
Eine dicke Korkröhre, beliebte Penn-Station.
Bauanleitung:
Wir haben alle 'Zutaten' im Baumarkt gekauft - zu Gesamtkosten von
600 EUR. Der Preis hat mich fast umgehauen, das geht sicher auch billiger
:-)) Wir haben alleine für das verzinkte Drahtgitter knapp 300 EUR bezahlt.
Wichtig dabei war, dass es eine Dicke von über 1mm hat, erst dann ist es
mardersicher.
Als erstes haben wir 12 Bodenhülsen aus Metall in den Boden gehauen
und in die Hülsen dann Vierkantpfosten gesteckt.
Anschließend wurden rundherum am Boden entlang zu Stabilisierung
Bretter angeschraubt.
Oben, auch rundherum, kamen Latten an und auf die Pfosten, so dass
ein stabiler Rahmen und Deckel entstand.
Die Türe ist aus doppelten Latten, zwischen denen das Drahtgitter
befestigt ist.
Als das Gehege-Gerüst stand, haben wir mit Krampen (U-Haken) das
Drahtgitter an die Pfosten und Latten genagelt.
Die einzelnen Drahtgitter-Lagen, die ja nur 1m breit von der Rolle
kamen, haben wir mit Draht-Faden (wie nennt man das?) praktisch
'zusammengenäht', so dass aus zwei Lagen jeweils eine wurde.
Innen ist es ringsrum mit tief eingehauenen Palisaden aus Holz
buddelsicher. An kritischen Stellen ist der Boden mit Drahtgitter unterlegt
(die kritischen Stellen zeigen sich nach und nach... wenn ich heute neu
bauen müsste, würde ich direkt alles ausheben, Draht legen und neu
anpflanzen)
Unter den Büschen habe ich in Kleinstarbeit die einzelnen Stämme der
Büsche mit dem Drahtgitter umbaut, jeweils vorher Löcher in das Gitter
geschnitten und genau in die Stämme eingepasst. Damit kein Marder
durchpasst, habe ich die entstandenen Schnittstellen mit dem Draht-Faden
mehrfach umwickelt.
Arbeit insgesamt: Unbeschreibbar anstrengend! Dadurch, dass ich die Büsche
integrieren wollte, haben wir insgesamt sicher 1 Woche zu zweit daran
gearbeitet, also 80 Stunden.